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Vorwort zum Buch über AIDS von Prof. Ricardo Veronesi

... daß er ein Buch herausgebracht hat, das die meisten der „unbequemen“ wissenschaftlichen Artikel aufblättert, die viele Behauptungen und Diagnosen widerlegen, die von der „internationalen AIDS-Führungsriege“ festgelegt wurden.

Die weltweite AIDS-Epidemie hat überall zu wissenschaftlichen Auseinandersetzungen geführt, die allerdings meist verborgen gehalten wurden.

Daher wird die Öffentlichkeit nur von einer kleinen Gruppe von Personen erreicht, die Zugang zu den Kulissen der „AIDS-Stars“ haben. Diese werden von einem „internationalen AIDS-Establishment“ dirigiert, mit Hauptquartier in den Vereinigten Staaten von Amerika und Ablegern in allen Nationen. Wir bezeichnen diese als „Establishment Papageien“.

Als Professor für Infektionskrankheiten der Medizinischen Fakultät der Universität von São Paulo und Ehrenpräsident der Brasilianischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten, war ich in den meisten der Auseinandersetzungen, sowohl in Brasielien als auch in Übersee, beteiligt, seit meine Kollegen und ich, zu Beginn der achtziger Jahre, die seroepidemiologischen Untersuchungen in Brasilien begannen. Wir haben hier die zweitgrößte Zahl von AIDS-Patienten in der Welt. Seitdem waren wir an den Auseinandersetzungen, ob HIV durch Insekten übertragen werden könne und um die Erfordernisse eines notwendigen Kofaktors, der das „schlummernde“ HIV in den menschlichen Zellen aktiviert, beteiligt. Ich wurde persönlich durch Francoise Barré-Sinoussi vom Institut Pasteur über den wahren Gehalt von Gallos Forschungen informiert, bevor diese Machenschaften zum öffentlichen Skandal wurden. Wir meinen, der entscheidende Fehler in der Arbeit des „internationalen AIDS-Establishments“ besteht darin, daß es die Tatsache übergeht, daß die krankmachende Eigenschaft von HIV, wie die aller Viren, von mehreren äußeren Einflüssen bestimmt wird. Und daß diese Einflüsse in der Ersten und in der Dritten Welt völlig verschieden sind. Das, was in Großstädten in der Ersten Welt unwahrscheinlich oder unmöglich ist, ist eindeutig sehr wohl in der Dritten Welt möglich. Das trifft auf die wahrscheinlich mechanische Übertragung von Retroviren, einschließlich von HIV durch Insekten zu und auf die verschiedenen Kofaktoren, die in der Dritten Welt vorhanden sind, aber gar nicht oder kaum in der Ersten Welt.

Alles in allem möchte ich dem mutigen deutschen Arzt Wolff Geisler meine Anerkennung dazu aussprechen, daß er ein Buch herausgebracht hat, das die meisten der „unbequemen“ wissenschaftlichen Artikel aufblättert, die viele Behauptungen und Diagnosen widerlegen, die von dem „internationalen AIDS-Establishment“ festgelegt wurden. Und daß er darüber hinaus der Leserschaft die umfassendste bibliographische Liste zu AIDS in die Hände gibt und sie in die Lage versetzt, zu einem eigenen Urteil zu kommen, über das erwähnte „Establishment“.

 

Ricardo Veronesi
Professor Emeritus, Medizinische Fakultät der Universität von São Paulo
Ehrenpräsident der Brasilianischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten
Berater der W.H.O. (Bakterielle Erkrankungen)

São Paulo, 28. Juni 1994

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